Große, unangenehme oder auch schmerzende Herausforderungen und Stress im Alltag, egal ob privat oder beruflich, möchte keiner freiwillig erfahren müssen. Und doch passieren sie. Jedem von uns. Sogar deiner Kollegin oder Freundin, die du so bewunderst und glaubst, deren Leben sei perfekt. Und das hat auch einen berechtigten Grund. Obwohl sie oft sehr schmerzhaft und langwierig sind. Warum?

Bist du bereit?

Dann atme vorher nochmal tief ein,
spüre den Luftstrom am Naseneingang,
nehme die kurze Pause wahr bevor das Ausatmen kommt,
und atme wieder tief aus,
spüre wie die Bauchdecke wieder hineingeht.

SEHR GUT 😊

Dann wollen wir jetzt gemeinsam loslegen:

1. Herausforderungen im Alltag begegnen JEDEM von UNS. Wirklich JEDEM.

Da wir alle nur auf dem Weg sind und keiner von uns bereits am Ziel ist, haben wir sie alle: Sorgen, Probleme, schwierige Zeiten, Krisen, Ängste, die uns immer wieder fordern. Ich nenne sie lieber Herausforderungen. Selbst deine Kollegin oder Freundin, die du so bewunderst und von außen meinst, ihr Leben sei perfekt. Es gibt niemanden ohne. Denn sie sind ein Teil des Lebens. Es gibt dazu eine nette Geschichte aus dem Buddhismus: Gotami und das Senfkorn.

In dieser Geschichte geht es darum, dass Gotamis einziges Kind stirbt. Von Trauer geprägt, will sie die Realität nicht wahrhaben und sucht nach Medizin, welche ihr verstorbenes Kind wieder zum Leben erwecken kann. Sie wurde zu Buddha geschickt. Dieser riet ihr: Es gibt nur ein Mittel gegen dein Leiden geh hinunter in die Stadt und bring mir ein Senfkorn mit, aus einem Haus, in dem noch nie jemand gestorben ist.“ Und so machte sich Gotami voller Hoffnung auf die Suche. Sie ging von Tür zu Tür und verlangte nach einem Senfkorn, wenn in diesem Haus noch nie jemand gestorben war. Bald hatte sie alle Häuser abgeklappert. Dann erkannte sie, dass Buddhas Auftrag nicht zu erfüllen war. Es gibt kein Dach ohne Ach. Und so lernte sie die Realität anzunehmen.

2. Durch jede noch so kleine Herausforderung sind wir zu Veränderungen gefordert

Erleben wir Herausforderungen und Stress im Alltag, sind wir oft meist genervt, geschockt oder sehen uns nicht bereit, mit der Realität konfrontiert zu werden. Dies ist absolut menschlich und natürlich. Wir sind nun gefordert, das „Problem“ irgendwie zu lösen. Und dies geschieht für gewöhnlich nie auf der Ebene, auf der die Herausforderung entstanden ist. Wir müssen die Ebene verlassen und die Lösung auf einer höheren oder manchmal auch niedrigeren Ebene suchen, wir sind also gefordert, aus uns heraus zu treten. Dadurch müssen wir unsere Komfortzone verlassen. Nur dadurch können wir Veränderungen herbeiführen und auf der neuen Ebene die für uns passende Lösung finden. Und auch wenn es teilweise schwierig erscheint: Es gibt für jede verschlossene Türe einen Schlüssel. Zu jeder Frage eine Antwort. Also auch für jedes „Problem“ eine Lösung.

3. Durch diese Veränderungen können wir wachsen, reifen, gedeihen. Wie ein Saatkorn, welches zu einer wunderschönen, strahlenden, einzigartigen Blume heranwächst.

Durch das „Veränderte“, auch wenn es nicht leicht ist, sich unangenehm anfühlt, auch schmerzt, kann überhaupt erst neues entstehen. Und nur durch diesen herausfordernden Prozess können wir wachsen, uns weiterentwickeln, lernen und in unserem Leben weiter vorankommen. Es sind nicht die leichten und schönen Situationen, die uns zum Wachsen bringen, nein, es sind die unangenehmen, oft schmerzenden, aus denen wir am allermeisten Lernen und dadurch unsere Persönlichkeit weiter entfalten können. Und genau dazu sind die Herausforderungen im Leben da. Wie ein kleines Saatkorn, welches von Zeit zu Zeit durch äußere Einflüsse zu einer wunderschönen, strahlenden und einzigartigen Blume heranwächst.

Und weder die Blume, noch ihr Stängel kämpfen gegen das Leben, gegen Unwetter, gegen Sturm und Hagel. Sie lassen sich flexibel und biegsam vom Wind treiben, geben sich dem Hin, was kommen mag. Und nur so hält selbst der dünnste Stängel stand. Lasse dich mit Vertrauen und Mut im Fluss des Lebens treiben. Lege innere Widerstände ab, gebe dich flexibel hin. Freue dich auf das Neue, das dich erwartet. Und es fällt dir wieder leichter, das Leben zu genießen.

Dann atme nochmal tief ein,
spüre den Luftstrom am Naseneingang,
nehme die kurze Pause wahr bevor das Ausatmen kommt,
und atme wieder tief aus,
spüre wie die Bauchdecke wieder hineingeht.

SEHR GUT 😊

😊 In diesem Sinne: Keep relaxed and do things in your pace 😊 Alles Liebe, deine Vanessa PS: Wenn du den Prozess nicht allein gehen möchtest, dann melde dich an zu meinem Online-Abo „Auszeit“. Hier kannst du Monat für Monat lernen, bewusst und nachhaltig Entspannung, innere Kraft, Zufriedenheit und Persönlichkeitswachstum in dir zu finden.

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